Duale
Ausbildung Vermessungstechnik

Ein Vermessungstechniker schaut durch ein, auf einem Stativ befestigten, Gerät. Im Hintergrund sind Windräder zu erkennen.

Ihre Herausforderung Viel mehr als nur mit dem Messtrupp im Gelände

Sie haben Interesse an einer besonders vielseitigen und verantwortungsvollen Tätigkeit im Bereich der Vermessung und Geoinformation? Sie arbeiten gern präzise, technisch und im Team – sowohl im Büro als auch im Außendienst? Sie interessieren sich für Karten, Grundstücke, Bauprojekte und moderne Messtechnik? Dann ist die Ausbildung im Bereich Vermessungstechnik genau das Richtige für Sie.

Als Vermessungstechnikerin bzw. Vermessungstechniker sind Sie in der Vermessungs- und Katasterverwaltung, aber auch in Vermessungs- und Ingenieurbüros einsetzbar und leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Während und nach der Ausbildung übernehmen Sie Aufgaben wie die Durchführung von Lage- und Höhenmessungen, die Auswertung von Messdaten sowie die Erstellung und Aktualisierung von Karten, Plänen und digitalen Geodaten. Sie arbeiten mit modernen Messinstrumenten und spezieller Software, bereiten Vermessungsergebnisse auf und unterstützen damit unter anderem Bauvorhaben, die Grundstücksverwaltung oder die Landesvermessung. Kaum ein Beruf verbindet Technik, Genauigkeit und abwechslungsreiche Einsatzorte so vielfältig wie der des/der Vermessungstechnikers/-in.

Gute Gründe für eine Ausbildung im Bereich Vermessungstechnik

Ein Dienstfahrzeug der Landesvermessung steht am Straßenrand neben einer Staatsgrenzmarkierung.

Mit Quad und Drohne

Vermessungstechnikerinnen und Vermessungstechniker sind nicht nur auf Baustellen zu finden, sondern betrachten verschiedenste Landschaften bis in den kleinsten Winkel. Sie erfassen die Welt, stellen diese in Plänen dar und setzen die Pläne um. „Vermesser“ sind die Ersten und die Letzen auf einer Baustelle. Um Messungen exakt durchführen zu können, kommen GPS und Laserscanner zum Einsatz. In unwegsamem Gelände setzen Sie auch mit Kameras und Messtechnik ausgestattete Drohnen ein.

Gut für Sie gesorgt

Der öffentliche Dienst als starker und krisenfester Arbeitgeber bietet Ihnen bereits während der Ausbildung unter anderem eine verlässliche Ausbildungsstruktur, eine tariflich gesicherte, attraktive Ausbildungsvergütung sowie mindestens 30 Tage Urlaub. Auch für Menschen mit besonderen Herausforderungen ist gut gesorgt. Sofern Sie spezielle technische Hilfsmittel oder andere Unterstützung zum erfolgreichen Absolvieren Ihrer Ausbildung oder zur Bewältigung Ihres Berufsalltags benötigen, wird dies in enger Abstimmung mit Ihnen und unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Bedürfnisse ermöglicht.

Erheben, Erfassen und
Aufbereiten von Daten

Als Vermessungstechniker oder -technikerin sind Sie in der Vermessungs- und Katasterverwaltung vielseitig einsetzbar. Sie erwartet eine fundierte theoretische und praktische Ausbildung mit abwechslungsreichen und spannenden Aufgaben im Innen- und Außendienst. Dabei erwerben Sie umfassende Kenntnisse und Kompetenzen in der Vermessungstechnik, der Geodatenverarbeitung und der Arbeit mit modernen Messinstrumenten. Ihre Tätigkeit leistet einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl, etwa bei Bauprojekten, der Grundstücksverwaltung oder der Landesvermessung und unterstützt eine moderne und leistungsfähige Verwaltung.

Moderne Dienstleistungsbranche

Das Vermessungswesen ist als moderne Dienstleistungsbranche verantwortlich für die Erstellung und Erhaltung der raumbezogenen Datensammlungen. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung stehen Ihnen vielfältige Einsatzbereiche in der Vermessungs- und Katasterverwaltung offen und es bieten sich Ihnen sehr gute Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, beispielsweise im Rahmen eines dualen Studiums im Bereich Geodäsie und Geoinformation und ggf. auch mit einer weiterführenden Laufbahnausbildung im vermessungstechnischen Verwaltungsdienst.

Voraussetzungen

Ein Verkehrsschild Achtung Vermessung steht am Straßenrand einer Landstraße. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht ein Dienstfahrzeug der Landesvermessung.

Sie haben die Fachoberschulreife ...

... bzw. einen Realschulabschluss oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand mit gute Noten in den Fächern Mathematik, Physik und Geografie. Vorteilhaft sind zudem vorhandene Erfahrungen, bspw. aufgrund eines absolvierten Praktikums.

Gute Deutschkenntnisse

Deutsch als Muttersprache wünschenswert, mindestens aber Niveau B2

Sie sind interessiert an ...

  • angewandter Mathematik,
  • modernster Technik und
  • Innen- und Außendienst.

Sie verfügen zudem über ...

  • eine sorgfältige und präzise Arbeitsweise,
  • technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen,
  • Aufgeschlossenheit und Flexibilität sowie
  • Team- und Kooperationsfähigkeit.

Noch nicht überzeugt?
Wir beantworten die häufigsten Fragen:

Die Ausbildung beginnt in der Regel jährlich zwischen dem 1. Juli und dem 1. September. Informationen über die in den einzelnen Ausbildungsbetrieben zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze sowie die jeweiligen Bewerbungsfristen erhalten Sie individuell bei den einzelnen Katasterbehörden. Den Link zur entsprechenden Kontaktliste finden Sie nachstehend unter "Weiterführende Links".

Die Ausbildung dauert im Regelfall drei Jahre und erfolgt im dualen System, das heißt die Ausbildung erfolgt blockweise im Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule.

Der Berufsschulunterricht findet am Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum in Hennigsdorf statt. Die praktische Ausbildung erfolgt beim jeweiligen Ausbildungsbetrieb, in der Regel ergänzt durch überbetriebliche Kurse an der Zentralen Aus- und Fortbildungsstätte in der LGB (Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg) in Frankfurt (Oder).

Ja, Sie erhalten ein monatliches Ausbildungsentgelt, welches im Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes geregelt ist, aktuell ca. 1.350 Euro monatlich im 1. Ausbildungsjahr.

Nach einem erfolgreichen Abschluss Ihrer Ausbildung haben Sie gute Chancen in ein Angestelltenverhältnis übernommen zu werden oder, bei entsprechender Eignung, sich im Rahmen eines dualen Studiums im Bereich Geodäsie und Geoinformation zunächst weiter zu qualifizieren. 

Oder doch eine Ausbildung im Bereich Geomatik?

Eine Gruppe junger Menschen steht rund um einen Tisch und betratet gemeinsam die dort liegenden Landkarten.

Oder lieber ein duales Studium in der Fachrichtung Geodäsie und Geoinformation?

Mann mit Vollbart und VR-Headset vor einem unscharfen Hintergrund